Küchen Hopplas

Wenn man mich zur Wahl stellen würde nach Rezept zu kochen oder zu improvisieren würde ich mich wohl immer für die Impro-Küche entscheiden. Bei der Impro-Küche kann man seine Kreativität und Leidenschaft zum Kochen ausleben und man muss sich nicht an eine Vorlage halten. Wobei es auch schon vorkam, dass ich die vorgegebenen Rezepte einfach abänderte und mein eigenes Rezept daraus machte. Das ist meistens dann der Fall wenn ein Rezept schwer beschrieben wurde und mir manche Erklärungen etwas absurd vorkamen.

Seit dem 8. Februar koche ich regelmäßig Rezepte aus meinen Ordnern nach. Immerhin habe ich mir zum Ziel gemacht, alle Rezepte nach zu kochen und ggf. auch meine persönliche Note einzubringen. In dieser Zeit habe ich 58 Rezepte veröffentlicht und hatte 5 Rezepte dabei die total in die Hose gingen. Eigentlich sind 5 schief gegangene Rezepte keine schlechte Resonanz oder?

Das Problem, dass ich bei diesen Rezepten hatte war, dass die Arbeitsschritte sehr schlecht erklärt wurden. In diesen Fällen dachte ich mir immer ob der Autor selbst seine Texte gelesen und seine Rezepte auch wirklich selbst ausprobiert hat. Aber es kam auch vor, dass ein Arbeitsschritt von mir nicht korrekt ausgeführt wurde.

Aber was macht man wenn ein Rezept in die Hose ging? Einfach die Lebensmittel in den Müll werfen oder noch retten was zu retten ist?

Ich entscheide mich meistens für das Retten, da ich der Meinung bin, dass Lebensmittel nicht in den Müll gehören. Wir leben in einem Land wo es uns an Wohlstand nicht fehlt, trotzdem sollte man mit seinen Lebensmittel respektvoll und dankbar umgehen, denn es gibt leider noch immer viele Länder in denen die Armut zu groß ist. Natürlich kommt es auch vor, dass man Speisen/ Lebensmittel nicht retten kann und die dann doch im Müll landen, aber Grundsätzlich ist es doch so, dass man keine Speisen/ Lebensmittel weg werfen müsste, wenn die Rezepte ordentlich geschrieben wären oder sehe ich das falsch?

Ich möchte euch auch zwei konkrete Beispiele dazu nennen!

Am 13 März haben wir das Osterbrot gemacht. Ich schreib hier ganz bewusst wir, weil mein Mann Michael sehr gerne bäckt und wir dann gemeinsam die Küche unsicher machen. Wie auch immer. Das Rezept vom Osterbrot war so schlecht beschrieben, dass der Germteig nicht einmal aufging, trotzdem schmeckte das Osterbrot lecker. Wir haben dann gegoogelt um dieses Rezept auch zu verstehen und haben dann einige Tage später nach dem das Osterbrot aufgegessen war, noch einen Versuch gewagt, der zum Glück dann gelungen ist. Das Problem an dem Rezept war, dass der Autor versucht hatte, das Dampfl im Rezept zu erklären. So kam es leider dazu, dass 3 Mal im Rezept der Arbeitsschritt „und nun das restliche Mehl….“ verwendet wurde und wir dadurch nicht genau wussten, wann wieviel Mehl zu verwenden war.

Am 17 März wollte ich zum Beispiel Grießknödel machen. Die sahen auf dem Bild so lecker aus, also wollte ich dieses Rezept ausprobieren. Nun ja aus dem Teig sollte eigentlich eine feste Masse werden die man später zu Knödel formen sollte. Wie man auf dem Bild erkennen kann, wurden daraus am Ende Grießecken. Auch wenn es keine Knödel wurden, schmeckten die Grießecken einfach herrlich.

Ich weiß nicht wie es euch so ergeht, wenn ein Rezept nicht so gelingt wie es eigentlich sollte, aber mich packt dann immer der Ehrgeiz und ich probiere es dann immer so lange aus bis es endlich klappt. Ich denke dass die „Küchen Hopplas“ einfach auch persönliche Grenzen sind. Herausforderungen die man sich stellen sollte um sich in der Küche weiter zu entwickeln.

In diesem Sinne wünsch ich euch noch einen schönen Tag.

Wenn ihr möchtet könnt ihr mir gerne auf  FacebookInstagram und Pinterest folgen! Ich würde mich auf jeden Fall darüber freuen!

Liebe Grüße
Diana

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6 Gedanken zu “Küchen Hopplas

    • dianafoodblog schreibt:

      Hallo Petra

      Danke für deine Antwort! 🙂

      Ich mag sehr gern die Impro-Küche, weil ich so einfach in den Kühlschrank gehen kann und etwas eigenes aus den Lebensmitteln zaubern kann. Ich finde es einfach toll wenn man auf diese Art und Weise seine Kreativität und Leidenschaft zum Kochen ausleben kann.

      Und dadurch dass ich nicht gerne Lebensmittel weg schmeiße, kommt mir die Impro-Küche eigentlich ganz gelegen um das eine und andere Rezept zu retten. 🙂

      Leider Gottes kommt es aber auch vor, dass ich ein Rezept nicht retten kann und dass dann doch die Lebensmittel im Müll landen.

      Aber wenn man nicht probiert, dass Rezept zu retten, weiß man nicht ob es gemundet hätte! 

      Ich wünsche dir noch einen schönen Nachmittag! 🙂

      Liebe Grüße
      Diana

      Gefällt 1 Person

  1. ichkoche- Jacktels Rohkost schreibt:

    Hi Diana, Übung macht den Meister. was glaubst Du wie es in der Gastronomie zugeht , wo neue Rezepturen kreiert werden ? Dort landet tatsächlich eine ganze Menge in den Müll.Immer dran denken, auch die Fehlversuche bringen dich zum Erfolg. Ein guter Koch ist ein neugieriger Koch. Gruß Jacob

    Gefällt 2 Personen

    • dianafoodblog schreibt:

      Hallo Jacob

      Danke erst mal für deine Rückmeldung! 🙂

      Ich bin an sich der Typ Mensch der den Kochlöffel nicht so schnell hinwirft, wenn etwas nicht in der Küche klappt. Wie du schon selbst sagtest, es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen. Gerade im Gegenteil für mich ist es immer wieder aufs Neue ein Ansporn, dass Rezept auszuprobieren bis es endlich einmal klappt. Immerhin lernt man durch die Hopplas dazu und irgendwann wird aus dem Rezept sein ganz eigenes persönliches Rezept daraus!

      Ich wünsche dir noch einen schönen Tag!

      Liebe Grüße
      Diana

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