[Impro-Küche] Krensuppe

Hallo alle zusammen!

Ich habe eine sehr verschwommene Erinnerung an meine Kindheit. Bzw. an eine Speise die es in meiner Kindheit gab. Es war eine sehr scharfe Suppe mit Fleisch und einem Knödel. Die Suppe war mir viel zu scharf und schmeckte mir auch nicht.

Einige Jahre später als ich meine Mutter fragte, was das für eine Suppe war, wusste sie es leider nicht mehr.

Seitdem versuch ich diese Suppe nach zu konstruieren.

Ihr fragt euch sicher, warum ich unbedingt dieses Rezept haben möchte obwohl es mir nicht schmeckte?

Je älter man wird desto mehr ändert sich der Geschmack! 🙂 Ich wollte einfach für mich wissen ob mir nun dieses Rezept schmecken würde.

Die Krensuppe die ich euch heute vorstelle, kommt schon sehr nah an den Geschmack ran, aber es ist nun mal nicht das Original-Rezept. Trotzdem muss ich sagen: „WOW sie war unheimlich lecker, besser als gedacht!“  😀

Vielleicht kennt jemand von euch das Original-Rezept und wäre so nett es mir bitte per E-Mail zu schicken! Danke!

Meine Einkaufsliste für ca. 4 Personen:

Für die Suppe:
500 g Suppengrün (Karotten, Sellerie, Lauch, Gelbe Rüben, Petersillwurzel etc.)
1 Zwiebel
1 Kalbsknochen
500 g Beinfleisch
3 Wacholderbeeren
1 Lorbeerblatt
5 Pfefferkörner
Salz
1 Handvoll Petersilie
Ggf. Ein Suppenwürfel für den Geschmack.

50 g Kren

Für die Kartoffelknödel:
375g mehlige Kartoffeln
100 g griffiges Mehl
25 g Grieß
1 Ei

Die Zubereitungszeit: Ca. 1 Stunde 30 Minuten
Schwierigkeitsgrad: 4

Vegan: X
Vegetarisch: X


Die Zubereitung:

Die Suppe:
Die Kalbsknochen und Beinfleisch waschen und in einen Topf mit Wasser geben. Zwiebel, Wacholderbeeren, Lorbeerblatt, Pfefferkörner und Salz dazu geben. Das Wasser aufkochen und das Fleisch weich kochen. Den Schaum abschöpfen.

In der Zwischenzeit wird das Gemüse gewaschen, abgetrocknet und klein würfelig geschnitten.

Wenn das Fleisch weich ist, wird es mit dem Knochen aus dem Topf genommen  und stattdessen kommt das Gemüse in den Topf. Das Beinfleisch wird klein geschnitten und kommt zurück in den Topf.

Kurz bevor die Suppe serviert wird, wird die Petersilie fein gehackt und der Kren geschält und fein gerieben. Die Petersilie in die Suppe geben und den Kren zur Seite stellen.

Die Kartoffelknödel:

Die Kartoffeln am Vortag kochen und abkühlen lassen. Am nächsten Tag schälen und durch die Kartoffelpresse drücken.

Die Kartoffeln auf die bemehlte Arbeitsfläche geben. Mehl und Grieß dazu geben und eine Mulde rein drücken und anschließend das Ei in die Mulde geben. Den Teig mit Salz und Muskat würzen.

Die Hände in Mehl tauchen und alle Zutaten zu einem glatten Teig verkneten. Anschließend daraus Knödel formen.

Die Knödel sofort in kochendes Salzwasser geben. Die Temperatur reduzieren und die Knödel im Wasser ziehen lassen. Sobald die Knödel oben schwimmen lässt man sie noch weitere 5 Minuten im Wasser und nimmt sie dann aus dem Topf.

Die Suppe und den Knödel in eine Schüssel geben. Den Kren auf den Knödel verteilen und servieren.

Man kann auch die Kren Schüssel auf den Tisch stellen, falls jemand etwas mehr Kren dazu haben möchte.

Wenn ihr möchtet könnt ihr mir gerne auf FacebookInstagram und Pinterest folgen! Ich würde mich auf jeden Fall darüber freuen!

Bon Abetit 3
Salz ist die beste Würze.

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2 Gedanken zu “[Impro-Küche] Krensuppe

  1. Paninero schreibt:

    Leider kann ich Dir mit dem Rezept nicht helfen, aber ich stimme Dir zu, was die Änderung von Vorlieben und Abneigungen angeht. Ich mag Meerrettich. Meine Oma hat ab und zu Ochsenbrust mit Kartoffelklößen und Meerrettichsauce gekocht. Ich mochte das als Kind schon sehr gern, hatte aber immer das Pech, dass ausgerechnet ich den Rest Meerrettich erwischte, den meine Oma von Hand nicht mehr reiben konnte und der ihr in die Sauce fiel. Ich hatte deshalb oft Tränen in den Augen und diesen Schärfeschmerz, der vom Nacken den Kopf hoch bis zu den Augen „kriecht“. Den genieße ich jetzt manchmal bei Wasabi und muss dann immer an Omas Missgeschick denken. Die Suppe werde ich probieren. Danke fürs Rezept! LG

    Gefällt 1 Person

    • dianafoodblog schreibt:

      Hey

      Macht doch nichts. Ich dachte mir halt ich frag einfach einmal nach, ob jemand das Original Rezept kennt.

      HAHA

      Oh ja, dass kenne ich gut. Allerdings gehts mir so immer wenn wir Frankfurter mit Senf, Kren und Semmel essen. Ich erwisch dann leider immer zu viel Kren auf meinem Würstchen. Auch wenn der Kren scharf ist und mir die Tränen kommen, kann ich mich darauf verlassen dass danach meine verstopfte Nase frei ist. 😀 😀 😀

      Wenn du Lust und Laune hast, würde ich mich auf jeden Fall über ein Feedback freuen, wie dir diese Suppe geschmeckt hat. 🙂

      Ich wünsche dir noch einen schönen Montag, einen schaurigen Halloween Abend und eine tolle Woche.

      Liebe Grüße Diana

      Gefällt mir

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